Montag, 9. November 2015

Gelb schmeckt wie eine saure Zitrone...

... und grün hört sich an wie ein quakender Frosch.

Das schwarze Buch der Farben hat uns in der heutigen Doppelstunde inspiriert, Farben mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Aber von Anfang an:

"Bringe etwas mit, das eine schöne Farbe hat." 

Die vorbereitende Hausaufgabe hat die Stunde eingeleitet. Die mitgebrachten Gegenstände haben wir gemeinsam im Kreis gesammelt und nach Farben geordnet. Weitere mündliche Ideen und Fotos aus der Materialwiese haben den Farbkreis ergänzt:


Dann habe ich "Das schwarze Buch der Farben" vorgelesen. Es wird darin beschrieben, wie Thomas Farben riechen, schmecken, hören und fühlen kann. Auf den zugehörigen Fühlseiten haben die Kinder die Farben dann probeweise selbst "erfühlt". Schnell kamen die ersten Kinder auf die Idee, dass Thomas blind sein musste.

Wir überlegten, wie wir einem Blinden die Farben erklären würden. Dabei nannten die Kinder zahlreiche und z.T. auch recht kreative Ideen.

Dann waren die Kinder allein dran: "Suche dir eine Farbe aus und beschreibe, wie sie schmeckt, riecht, sich anfühlt und wie man sie hören kann." 
Die Ideen wurden einmal vorgeschrieben, korrigiert und schließlich sauber übertragen.

Und auch das Fühlbild durfte natürlich nicht fehlen. Dafür haben wir schwarze Wellpappe verwendet. Die Schablonen wurden zuvor auf weißem Papier vorgezeichnet. Und so sieht ein Ergebnis aus (leider etwas unscharf, ich werde versuchen ein besseres nachzureichen):

Hier das Arbeitsblatt zum Download

"Aber wie können Blinde unseren Text eigentlich lesen?"

Diese Schülerfrage knüpft unmittelbar an das nächste Stundenthema an:

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